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News22.09.2008 - 08:34 Uhr
Prof. Dr. Helmar Baum: „Außer Til Schweiger und Bully Herbig zieht kein deutscher Schauspieler“
Berlin/Potsdam, 22. September 2008 - „In Deutschland gibt es keinen Mangel an guten Regisseuren, spannenden Geschichten und erstklassigen Schauspielern. Uns fehlen die Stars“, so Dr. Helmar Baum, der jetzt zum Professor für Medienökonomie an der Mediadesign Hochschule in Berlin berufen wurde. Wenn sich deutsche Kino-Produktionen dauerhaft gegen amerikanische Blockbuster behaupten wollen, braucht es mehr Stars wie Til Schweiger, die sich beim deutschen Kino-Publikum gegen Hollywood-Größen wie Bruce Willis und Julia Roberts durchsetzen können.
Stars seien zwar kein Garant für kommerzielle Erfolge, aber Untersuchungen zeigen, dass ein Star für das Kinopublikum immer noch eines der wichtigsten Entscheidungskriterien ist, in einen Film zu gehen. „Deshalb müssen Stars wie Marken aufgebaut und gepflegt werden - und genau das fehlt in Deutschland.“ Wie es funktioniert, zeigt ein Blick nach Hollywood. „Dort binden Studios Stars für mehrere Filme an sich und bauen sie so mit auf“, beobachtet Prof. Dr. Baum. Die Folge: Studios werben offensiv mit den Schauspielern, weil sie heute und in Zukunft von deren Image profitieren.
Dass diese Strategie auch in Deutschland erfolgreich sein kann, hat die Zusammenarbeit von Til Schweiger und der Constantin-Film von Bernd Eichinger bewiesen. Das ist bis heute aber die Ausnahme geblieben. „Außer Til Schweiger hat in Deutschland nur noch Bully Herbig wirkliches Star-Format“, so Prof. Dr. Baum. So überrascht es nicht, dass die beiden Stars das "Gesicht" der größten deutschen Kino-Erfolge der letzten Jahre waren: "Keinohrhasen" und "Der Schuh des Manitu".
Der erfolgreiche Aufbau von Stars setzt einen extremen Kooperationswillen von Verleihern, Produzenten und Agenten voraus. „Diese Mühe wird belohnt, weil neue Stars den Marktanteil deutscher Kinofilme dauerhaft stärken werden“, so Prof. Dr. Helmar Baum.
Die Mediadesign Hochschule ist eine der führenden Hochschulen für Medien in Deutschland. Sie bildet in allen relevanten Medienbereichen den Nachwuchs von morgen aus. Im Wintersemester 2008/09 sind mehr als 1.000 Studierende in den Bachelor- und Master-Studiengängen Mediadesign, Gamedesign, Medienmanagement, Modedesign und On-Air/TV-Design an den Standorten München, Düsseldorf und Berlin immatrikuliert. Seit dem Sommersemester führt die Mediadesign Hochschule gemeinsam mit Studio Babelsberg zudem die Babelsberg Film School. Die kleinen Seminar-Gruppen ermöglichen eine enge Zusammenarbeit mit den Professoren und Lehrenden und gewährleisten so eine kurze und praxisorientierte Studienzeit.
Für weitere Informationen, Interview-Wünsche mit Prof. Dr. Helmar Baum können Sie sich wenden an:
Prof. Dr. Olaf Hoffjann
Pressesprecher
Lindenstr. 20 - 25
10969 Berlin
TEL 030 / 399 266 - 17
FAX 030 / 399 266 - 15
o.hoffjann@mediadesign-fh.de
www.mediadesign.de
Lindenstraße 20 - 25, 10969 Berlin, Tel.: 030 / 399 266 - 0,
info-ber@mediadesign-fh.de
Werdener Straße 4, 40227 Düsseldorf, Tel.: 0211 / 179 393 - 0,
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